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Brautkleid-Shooting im Schnee bei eisiger Kälte

"Was für eine abgefahrene Idee", dachte ich als mich Undine ansprach, um ein Brautkleid-Shooting im Schnee zu machen. Natürlich war ich sofort begeistert von der Idee - das, was jetzt nur noch fehlte, waren der Ort und das Allerwichtigste: das passende Licht.


Nach Prüfung der Wetterdaten konnte es dann Anfang Februar losgehen und wir fuhren zum Sonnenaufgang Richtung Osterzgebirge / Zinnwald. Aber was uns dann dort erwartete, war schon echt krass. Bei minus 10 Grad, starkem Wind und absolut spektakulären Lichtverhältnissen sind wir an die Grenzen des Machbaren gekommen.

Eigentlich wollte ich meine große portable Lichtbox aufbauen, was der starke Wind aber einfach unmöglich machte. Und dann die Kälte, die für Undine schon extrem war.

Also musste ich improvisieren und vor allem auf das ständig wechselnde Licht mit Nebel und tiefen Wolken und der später durchbrechenden Sonne reagieren.


Wir haben natürlich immer nur kurze Shoots gemacht, damit sich "die Braut" immer wieder im Auto aufwärmen konnte. Zum Schluss sind wir dann noch mit einem ganz besonderen Wetterphänomen belohnt worden. Wir waren eigentlich schon fertig, als um die Sonne ein Halo-Effekt zu sehen war - das konnten wir nicht ungenutzt lassen und haben so noch ein paar spektakuläre Fotos geschossen.


Trotz der der extremen Bedingungen hat das Shooting richtig Spaß gemacht.

Ich bedanke mich bei Undine, die sehr tapfer war, für die Freigabe der Fotos.


Viele liebe Grüße

Thomas - Euer TS Fotoevents


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